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Hensoldt setzt seinen Wachstumskurs mit überarbeiteter Prognose fort

Auf einen Blick
- •Der Auftragseingang von Hensoldt stieg um 8,7 % und erreichte über 2 Milliarden Euro.
- •Das Unternehmen hat einen Rekord-Auftragsbestand von 7,1 Milliarden Euro.
- •Der Umsatz stieg um 11,6 % auf über 1,5 Milliarden Euro.
- •Die EBITDA-Marge verbesserte sich und übertraf die Erwartungen.
- •Der prognostizierte Umsatz bis 2030 beträgt bis zu 6 Milliarden Euro.
Hensoldt, ein führender Radarspezialist, hält dank eines Anstiegs der Verteidigungsinvestitionen in Deutschland und Europa seinen Wachstumskurs aufrecht.
Laut CEO Oliver Dörre, der aus Taufkirchen spricht, ist dieser Trend Teil des "Wendepunkt 2.0", der sich in greifbarer Weise zu manifestieren beginnt. Die gestiegene Nachfrage hat zur Bestätigung der überarbeiteten Jahresprognose und der mittelfristigen Ziele des Unternehmens geführt, die Ende Oktober festgelegt wurden. Von Januar bis September stieg der Auftragseingang von Hensoldt um 8,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und erreichte über 2 Milliarden Euro. Dieser Anstieg hat zu einem Rekord-Auftragsbestand von 7,1 Milliarden Euro geführt.
Das im MDax gelistete Unternehmen profitierte von verlängerten Verträgen im Zusammenhang mit Eurofighter-Radarsystemen und der Aufrüstung von optronischen Systemen für U-Boote. Der Umsatz für den Zeitraum stieg um 11,6 % auf mehr als 1,5 Milliarden Euro, während das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) um 12,8 % auf 211 Millionen Euro wuchs. Die EBITDA-Marge verbesserte sich leicht von 13,6 % auf 13,7 % und übertraf die Erwartungen der Analysten. In die Zukunft blickend, erwartet Hensoldt, dass der Auftragseingang für das Jahr das 1,6- bis 1,9-fache des Umsatzes betragen wird, deutlich höher als das zuvor angestrebte 1,2-fache. Die bereinigte EBITDA-Marge wird voraussichtlich mindestens 18 % betragen, geringfügig besser als die vorherige Prognose von etwa 18 %. Der Umsatz wird jedoch voraussichtlich nur das untere Ende der vorherigen Spanne von 2,5 Milliarden Euro erreichen. Trotz dessen bleibt das Unternehmen optimistisch und strebt an, die Umsätze bis 2030 auf bis zu 6 Milliarden Euro zu steigern.
