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Nvidia: Potenzielle Genehmigung für Chip-Exporte nach China durch die US-Regierung

Auf einen Blick
- •US-Regierung erwägt Nvidia-Chip-Exporte nach China.
- •Nvidia könnte erhebliches Aktienwachstum sehen, wenn Exporte wieder aufgenommen werden.
- •Nvidias früherer Marktanteil in China betrug 95 %.
- •Skepsis bleibt unter Investoren, die auf offizielle Bestätigung warten.
Jüngste Berichte deuten darauf hin, dass die US-Regierung erwägt, Nvidia den Verkauf seiner H200 AI-Chips nach China zu erlauben, ein Schritt, der die Märkte überraschte. Diese Entwicklung führte dazu, dass Nvidias Aktie am Freitagabend stieg und zum Anstieg des Nasdaq 100 um über 1,5 % beitrug.
Wenn sich diese Gerüchte bestätigen, könnte dies einen bedeutenden Wandel für Nvidia darstellen und möglicherweise andere Technologiewerte beeinflussen. Noch vor wenigen Wochen erklärte Nvidias Gründer, Jensen Huang, dass das Unternehmen den chinesischen Markt vollständig verlassen habe und seinen Marktanteil von 95 % auf null reduziert habe. Nvidia hatte auch angegeben, dass es keine Verkäufe von H200-Chips nach China erwartet, was darauf hindeutet, dass sein AI-Chip-Geschäft in China nicht in seine aktuelle Bewertung einbezogen wurde. Im vergangenen Jahr exportierte Nvidia Chips im Wert von etwa 17 Milliarden US-Dollar nach China, was etwa 14 % seines Gesamtumsatzes ausmachte. Sollte die US-Regierung Exporte in ähnlichem Umfang erlauben, könnte Nvidias Aktie erheblich wachsen.
Trotz der positiven Nachrichten waren die Marktreaktionen etwas vorsichtig. Nvidias Aktie stieg etwa 7 % von ihrem Tagestief, doch viele Investoren bleiben skeptisch und warten auf eine offizielle Bestätigung aus dem Weißen Haus, bevor sie bedeutende Schritte unternehmen. Der derzeitige Pessimismus am Markt könnte schnell verschwinden, wenn die US-Regierung Nvidia tatsächlich die Exportlizenz erteilt.
