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Ukraine: Musk hat angeblich Starlink für russisches Militär deaktiviert

Auf einen Blick
- •Starlink-Terminals, die vom russischen Militär genutzt werden, wurden deaktiviert.
- •Dies hat erhebliche Störungen der russischen Militäraktionen verursacht.
- •Ukrainische Streitkräfte hatten Probleme aufgrund von Abonnementausfällen.
- •Bedenken über Starlink-Technologie in russischen Drohnen wurden geäußert.
- •Verhandlungen zwischen der Ukraine, Russland und den USA sind im Gange.
In einer jüngsten Entwicklung hat die ukrainische Regierung erklärt, dass Starlink-Terminals, die von russischen Streitkräften auf dem Schlachtfeld genutzt werden, deaktiviert wurden. Diese Information wurde von einem Berater des ukrainischen Verteidigungsministeriums, wie von Bloomberg berichtet, mitgeteilt. Der Berater, Serhij Beskrestnow, beschrieb die Situation als eine "Katastrophe" für die russischen Truppen und bemerkte, dass die Kommandostrukturen zusammengebrochen sind und offensive Operationen in zahlreichen Regionen ins Stocken geraten sind. Die Störung hat die Fähigkeit des russischen Militärs, effektiv zu kommunizieren und zu koordinieren, erheblich beeinträchtigt.
Während der Zugang des russischen Militärs zu Starlink abgeschnitten wurde, hatte das ukrainische Militär seine eigenen Herausforderungen mit dem Dienst. Diese Probleme wurden jedoch darauf zurückgeführt, dass Kommandeure es versäumten, private Abonnements rechtzeitig zu erneuern, so ein militärischer Berater. Offiziell ist Starlink für das russische Militär nicht verfügbar, doch Berichte im Jahr 2024 deuteten darauf hin, dass russische Streitkräfte die Geräte erworben und für den Internetzugang genutzt hatten. Das russische Verteidigungsministerium hat auf Anfragen zu ihrem aktuellen Zugang zum System nicht geantwortet. Ukrainische Behörden informierten kürzlich SpaceX, das dem US-Milliardär Elon Musk gehört, dass Starlink-Technologie angeblich in russischen Drohnen gefunden wurde, die für Angriffe in der Ukraine eingesetzt werden. Dies hat Bedenken über die unbeabsichtigte Nutzung der Technologie in militärischen Operationen aufgeworfen.
Trotz dieser Komplikationen versicherte der ukrainische Verteidigungsminister Mykhailo Fedorov am Donnerstag, dass autorisierte Starlink-Terminals in der Ukraine weiterhin in Betrieb sind. SpaceX veröffentlichte auch Anweisungen zur Registrierung von Geräten, die Musk in sozialen Medien teilte und die Starlink-Kunden in der Ukraine zur Einhaltung aufforderte. Inmitten anhaltender Spannungen hat Russland seine Drohnen- und Raketenangriffe auf ukrainische Städte fortgesetzt und zielt dabei auf Heizungs- und Energieinfrastruktur. Delegationen aus der Ukraine, Russland und den Vereinigten Staaten sind derzeit in Verhandlungen in Abu Dhabi verwickelt. Diese Diskussionen wurden jedoch von der anhaltenden Gewalt in der Ukraine überschattet. Die Auswirkungen der Rolle von Starlink im Konflikt unterstreichen das komplexe Zusammenspiel zwischen Technologie und Militärstrategie und werfen Fragen über die Verantwortung von Technologieunternehmen in globalen Konflikten auf.
