Article Content
USA erhöhen Druck auf Kuba: Mögliche Öllieferblockade

Auf einen Blick
- •USA erwägen Ölblockade, um Kuba unter Druck zu setzen.
- •Mexiko ist ein wichtiger Öllieferant für Kuba nach Venezuela.
- •Trump-Administration beeinflusst mexikanische Ölpolitik.
- •Spannungen beeinflussen US-Mexiko-Handelsverhandlungen.
- •USA zielen darauf ab, Regierungswechsel in Kuba herbeizuführen.
US-Politikdruck auf Kuba
Die Vereinigten Staaten erhöhen Berichten zufolge den Druck auf die sozialistische Regierung Kubas, indem sie eine Blockade von Öllieferungen an die Inselnation in Betracht ziehen. Diese Entwicklung kommt, da Mexiko, ein bedeutender Öllieferant für Kuba, die mögliche Einstellung seiner Öllieferungen bewertet. Die Informationen, die von drei mit den Diskussionen vertrauten Personen offengelegt wurden, wurden von Reuters berichtet.
Die Rolle Mexikos und der Einfluss der USA
Die mexikanische Regierung scheint auf Druck der US-Regierung unter Präsident Donald Trump zu reagieren. Auch das Magazin Politico berichtete, dass die USA möglicherweise Ölimporte nach Kuba blockieren könnten, als Teil ihrer Strategie. Dies geschieht, nachdem die Öllieferungen Venezuelas nach Kuba gestoppt wurden, wodurch Mexiko zur primären Ölquelle für das karibische Land wurde, das derzeit mit Energieknappheit und erheblichen Stromausfällen konfrontiert ist. US-Außenminister Marco Rubio traf sich kürzlich mit dem mexikanischen Außenminister Juan Ramon de la Fuente in Washington, um eine Reihe bilateraler Themen zu besprechen, darunter Handel, Sicherheit und regionale Stabilität. Keine der Parteien äußerte sich jedoch direkt zur Frage der Öllieferungen.
Mexikanische interne Debatten und internationale Beziehungen
Die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum erklärte öffentlich, dass die Öllieferungen eine Form humanitärer Hilfe seien und fortgesetzt würden. Es gibt jedoch wachsende Besorgnis innerhalb ihres Kabinetts, dass die Fortsetzung dieser Lieferungen die Trump-Administration verärgern könnte. Mexiko verhandelt derzeit das nordamerikanische Handelsabkommen USMCA neu und versucht, Washington seine Bemühungen gegen Drogenkartelle zu demonstrieren. Laut Quellen, die von Politico zitiert werden, zielt der Plan der US-Regierung, Öllieferungen zu blockieren, darauf ab, eine Änderung in der kubanischen Regierung herbeizuführen. Obwohl noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde, wird der Vorschlag von Trump und einflussreichen Persönlichkeiten innerhalb der US-Regierung unterstützt, die der kubanischen Führung kritisch gegenüberstehen. Trump hat erklärt, dass "kein Öl oder Geld mehr nach Cubazero fließen wird!" Die potenzielle Blockade spiegelt anhaltende Spannungen und das strategische Manövrieren internationaler Beziehungen in der Region wider und unterstreicht das komplexe Zusammenspiel zwischen humanitärer Hilfe, Energieversorgung und geopolitischem Einfluss.
