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Auf einen Blick
- •Elon Musk plant, SpaceX mit xAI zu fusionieren.
- •Die Fusion zielt darauf ab, einen Technologieriesen in Raketen, Satelliten und KI zu schaffen.
- •Der Börsengang von SpaceX könnte mit einer Bewertung von 1,5 Billionen Dollar einen Rekord aufstellen.
- •Musk plant, Rechenzentren im Weltraum mit Starlink einzusetzen.
- •Die Fusion stärkt Musks Position im Weltraum und in der KI.
Elon Musk transformiert radikal sein Unternehmensimperium. Laut Berichten von Reuters befindet sich SpaceX, Musks Raumfahrtunternehmen, derzeit in Gesprächen über eine Fusion mit seinem KI-Unternehmen xAI. Das Ziel ist es, einen neuen Technologieriesen zu schaffen, der Raketen, Satelliten und künstliche Intelligenz unter einem Dach vereint, kurz vor einem geplanten Börsengang. Konkrete Schritte werden bereits in Richtung dieses Ziels unternommen. Am 21. Januar wurden zwei neue juristische Personen im Bundesstaat Nevada registriert. Diese Dokumente zeigen prominent Bret Johnsen, den CFO von SpaceX. Der vorgeschlagene Deal würde den Tausch von xAI-Aktien gegen SpaceX-Aktien beinhalten, wobei einige xAI-Führungskräfte die Option haben, stattdessen Bargeld zu erhalten. Obwohl ein endgültiger Vertrag noch nicht unterzeichnet wurde, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren.
Rekordverdächtiger Börsengang am Horizont
Wenn die Fusion gelingt, könnte die Finanzwelt ein historisches Ereignis erleben. SpaceX strebt einen Börsengang an, der alle bestehenden Rekorde brechen würde, mit einer angestrebten Bewertung von etwa 1,5 Billionen Dollar, was ihn potenziell zum größten Börsengang aller Zeiten machen würde. Marktanalysten erwarten, dass das Ereignis im Juni stattfinden könnte, zeitgleich mit Musks Geburtstag. Große Akteure an der Wall Street, darunter Goldman Sachs, JPMorgan, Morgan Stanley und die Bank of America, werden voraussichtlich in den Prozess involviert sein.
Innovationen in der Raumfahrttechnologie
Die Fusion wird von Musks neuester technologischer Vision angetrieben: der Einsatz von Rechenzentren im Weltraum. Diese Rechenzentren sollen xAI unterstützen und würden durch das Starlink-Satellitennetzwerk von SpaceX gestützt. SpaceX sucht auch nach frischem Kapital, um die astronomischen Kosten seiner Starship-Rakete zu decken. Im Dezember informierte CFO Johnsen die Mitarbeiter über die Notwendigkeit einer "frenetischen Flugrate". Die Errichtung einer Basis auf dem Mond bleibt Teil der langfristigen Strategie von SpaceX, wobei die Integration von xAI und seinem Chatbot Grok die wesentliche digitale Infrastruktur bereitstellt. Wenn der Börsengang wie geplant diesen Sommer erfolgt, würde Musk nicht nur seine Dominanz im Weltraum konsolidieren, sondern auch seinen Einfluss im Bereich der KI erheblich verstärken und seine Macht in diesen zukunftsweisenden Industrien weiter festigen.
