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Paramount erhöht Gebot für Warner Bros. Discovery

Auf einen Blick
- •Paramount hat sein Angebot für Warner Bros. Discovery auf 108 Milliarden Dollar erhöht.
- •Der Vorschlag umfasst zusätzliche Entschädigungen für Aktionäre, falls sich das Geschäft verzögert.
- •Paramounts Schritt zielt darauf ab, eine konkurrierende Übernahme durch Netflix zu verhindern.
- •Das Geschäft beinhaltet erhebliche regulatorische Überlegungen aufgrund der Prüfung von Medienfusionen.
- •Der ehemalige Präsident Trump hat Interesse am Ausgang bezüglich CNN gezeigt.
In einem strategischen Schritt, um seine Konkurrenten zu übertrumpfen, hat Paramount sein Übernahmeangebot für Warner Bros. Discovery auf 108 Milliarden Dollar erhöht. Der verbesserte Vorschlag beinhaltet eine zusätzliche Prämie pro Aktie für die Aktionäre, die sie entschädigt, falls die Transaktion nicht bis Ende 2026 abgeschlossen wird. Diese Aktualisierung wurde am Dienstag von Paramount bekannt gegeben. Der Medienriese unternimmt diesen Schritt, um ein konkurrierendes Geschäft zwischen Warner Bros. und Netflix zu verhindern. Zuvor hatte der Vorstand von Warner zugestimmt, seine Studios und den Streaming-Dienst HBO Max für 82,7 Milliarden Dollar oder 27,75 Dollar pro Aktie an Netflix zu verkaufen. Das überarbeitete Angebot von Paramount, das sich auf 108,4 Milliarden Dollar beläuft, umfasst das gesamte aktuelle Warner-Konglomerat, einschließlich Fernsehsender wie CNN.
Unter den neuen Bedingungen würden Warner-Investoren zusätzliche vierteljährliche Zahlungen erhalten, die an das Angebot von 30 Dollar pro Aktie gebunden sind, wodurch einige regulatorische Risiken wieder auf Paramount verlagert werden. Das Unternehmen drückte Vertrauen in die Verhandlungen aus und deutete an, dass die behördlichen Genehmigungen bis Ende des Jahres gesichert würden, sodass die zusätzlichen Zahlungen unnötig würden. Dieses Angebot zielt darauf ab, den Aktionären mehr Sicherheit zu bieten, angesichts der zunehmenden Prüfung großer Medienfusionen durch Kartellbehörden. Dieser jüngste Versuch spiegelt die aggressive Strategie von Paramount wider, das 83-Milliarden-Dollar-Geschäft zwischen Netflix und Warner Bros. zu vereiteln. Der CEO des Unternehmens, David Ellison, ist entschlossen, diese Fusion zu sichern, nachdem er das US-Justizministerium zum zweiten Mal kontaktiert hat, um seine stärkere rechtliche Position im Vergleich zu Netflix zu demonstrieren. Zuvor hatte Paramount rechtliche Schritte unternommen, um mehr Einblick in Warners Entscheidung zu erhalten, das Angebot von Netflix zu bevorzugen. In der Zwischenzeit hat der ehemalige Präsident Donald Trump wiederholt geäußert, dass jedes Geschäft mit Warner einen Eigentümerwechsel für CNN beinhalten sollte. Er erklärte jedoch kürzlich, dass er sich aus den Verhandlungen zurückziehen würde, um dem Justizministerium die Angelegenheit zu überlassen. Paramounts hartnäckiges Streben nach Warner Bros. unterstreicht die wettbewerbsintensive Natur der Medienbranche und die komplizierten Dynamiken, die bei der Sicherung großer Übernahmen eine Rolle spielen.
